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Gardening
is cool!
Gärten sind als Relax- und Chill-out-Zonen wieder extrem angesagt.
Sie verdrängen in der Beliebtheit das Clubbing. Dies meldet das renommierte
Trendbüro Hamburg
in seiner neusten Untersuchung. Hier die wichtigsten Trends:
Gardening: Die neue Lust an der Natur
«Gardening is the new sex», verkündete kürzlich
die Londoner Times. Blumenmuster, Gärten und Gartenarbeit sind schick
geworden. Wohin man auch schaut: Nach Purismus und Minimalismus bestimmen
immer häufiger florale Ornamente Design und Mode. Vielleicht auch
deshalb - vermutet die
Zeitschrift GEO – weil sie im Grunde so herrlich unmodern sind.
Die Technologisierung und Virtualisierung unseres Alltags, aber auch berufliche
Überforderung und sinnliche Unterforderung stärken die neue
Sehnsucht nach Natur.
Flower-Lounging
Immer mehr Menschen entdecken wieder das eigene Land. Die Sehnsucht nach
Heimat und Geborgenheit lässt sie regionale Schätze vor ihrer
Tür neu entdecken. Nach Fernweh und Jetset bestimmt das große
Heimweh die Stadtflucht. So bietet Sommerhaus mit Datscha-Feeling vor
den Toren der Großstadt eine willkommene Alternative zum Thailand-Trip.
Gerade die jüngere Generation entdeckt die Exotik der Nähe für
sich und verlegt die Chill-Out-Zone in den Garten oder den urbanen Beach-Club.
Statt Power-Clubbing ist Flower-Lounging angesagt.
Professionalisierung
Wurde in den 80er und 90er Jahren vor allem Wert auf die freie Entfaltung
der Natur und die Pflege des Wildkräutergartens gelegt, deutet sich
heute eine Professionalisierung des Gärtnerns an. Statt Kraut und
Rüben bestimmen neue Styling-Konzepte das Grün. Natur wird in
Form gebracht und sorgsam arrangiert. Wer die Natur noch stärker
kulturell aufladen will, bringt Büsche und Stauden in eine neobarocke
Formation. Angesichts der zunehmenden Komplexität der Außenwelt
wird der Garten so zur Zone selbstentworfener und allein kontrollierter
Ordnung.
Outdoor-Styling
Nach den Themen Umwelt und Nachhaltigkeit bestimmt heute die Ästhetik
des Gartens seinen gefühlten Nutzen. Indem das Garten-Areal wie die
Wohnung eingerichtet, gestylt und dekoriert wird, schafft man auch draußen
einen individuellen Wohlfühlraum. Wird das Gartenhaus zum zweiten
Wohnzimmer, steigen auch die Ansprüche an Outdoor-Möbel, Beleuchtung
und Gartendekoration. Was früher der Gartenzwerg war, ist heute der
trendige Terracotta-Kübel. Auch das Gärtnern selbst wird aufgewertet:
Trägt man dabei die mit englischem Rosenmuster bedruckte Gartenschürze
von Burberry, darf man sich getrost wie ein Promi auf seinem englischen
Landsitz fühlen.

Im Trend: 
Pflegeleichter, heller Kalk
Machen Sie aus Ihrem düsteren Garten einen hellen, freundlichen Lebensraum:
Mit trendigem Lägernkalk.
Und so siehts aus:
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